Dienstag, 27. September 2016

Prenzlauer Berg

Vor kurzem weilte ich ein paar Tage in Berlin und kam selbstverständlich auch dort ausgiebig zum fotografieren. Ich sach euch... das waren ein paar Tage! Man könnte meinen das der Sommer doch noch verspätet eingetroffen ist. Es war durchweg sonnig und mild. Einfach perfekt! In diesem Post möchte ich mich rein auf einen besonderen Stadtteil Berlins, einer Keimzelle Intellektueller und kreativer Menschen, konzentrieren. Es geht um Prenzlauer Berg, einem der Szeneviertel der Hauptstadt. Zu Zeiten der DDR ein Dorn im Auge der sozialistischen Regierung des damaligen Vorzeigestaates des Warschauer Paktes. Einst Arbeiterviertel, wurde Prenzlauer Berg ab den 70er Jahren zu einem der Zentren des oppositionellen Widerstandes gegen die DDR-Regierung. Dichter, Denker und Kreative zog es dort hin, die Mieten waren einst günstig, der Stadtteil bewusst von der Regierung vernachlässigt. Nach der Wende dann der Umschwung zum heutigen Szeneviertel mit zahlreichen Cafes und Kneipen und leider auch hohen Mieten. Die Gentrifizierung hat um Prenzlauer Berg leider keinen großen Bogen gemacht. Die Magie des Stadtteils bleibt jedoch an vielen Stellen noch erhalten. Wie in Kreuzberg oder Wedding erlebt man das Berlin der Menschen, das ehrliche, freche und oft schmutzige Berlin. Großstadttrubel per Excellence! Meine Lieblingskreuzung in ganz Berlin ist jene unter der U-Bahn Station Eberswalder Straße (ehemals Dimitroffstraße). Autos, Straßenbahnen und U-Bahn kreuz und quer, die beste Currywurst Berlins und einfach der Charme dieser besonderen Stadt. Ich werde mir wohl in einem zukünftigen Berlinbesuch einen ganzen Tag für den "Prenzlberg" nehmen um ihn fotografisch ausgiebig zu erkunden.


Der Mensch brauch nicht viel um glücklich zu sein. Mir langt manchmal ein billiges Schultheiss und eine Currywurst mitten im Trubel der deutschen Haupstadt. Es ist fast so als wäre man zuhause. :-) 














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