Montag, 18. Januar 2016

Bitte etwas Meer!

Bitte etwas mehr vom Meer! Als Karlsruher Jung hat man es ein gutes Stück zum nächsten Ozean. Im Allgemeinen ist es zwar immer sehr beruhigend sich an ein Gewässer zu begeben; wir haben hier den Rhein, diverse Seen. Alles chic und ganz nett! Doch ich vermisse dieses einmalige Rauschen des Meeres. Ich möchte die salzige Luft riechen, den Wind in den Haaren spüren, den Wellen stundenlang zuhören. Der Blick aufs flache Meer ist für mich persönlich eines der höchsten Freiheitsgefühle die es zu erfahren gibt. Viele finden die See langweilig... is doch nur son ödes plätscherndes Etwas, sieht alles gleich aus. Der Wind peitscht gegen das Wasser und formt so die Wellen. Keine Welle gleicht der anderen! Nie hört sich die See gleich an für das Ohr, jedenfalls wenn man genau hin hört. 

Mein letzter Urlaub am Meer führte mich nach Rügen. Die Ostsee war in diesen Tagen unglaublich ruhig, die Temperaturen angenehm, das Wetter ab und an wechselhaft. Für Ende Oktober war es ziemlich gut. Mein treuer Käfer brachte ich die rund 1000km hin (und selbstverständlich auch wieder zurück ;-) und ich verbrachte schöne Tage dort. Ich begriff mal wieder wie die See in mir eine Ruhe auslöst, eine Ausgeglichenheit vom Alltag. Man kann die Gedanken so gut schweifen lassen. Die folgenden Bilder entstanden eines frühen Morgens in Sellin. Es war ein kleiner Traum... außer mir keine Menschenseele auf den Straßen zu sehen. Ich konnte ungestört fotografieren und das Meerrauschen genießen. Mein nächster Meeresurlaub im März führt mich wieder in den Norden unserer Republik und ich bin gespannt was mir dies mal für Motive vor die Linse geraten. :-) Na ma hoffen das die Temperaturen dann mindestens genauso sind wie Ende Oktober auf Rügen...





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